Ladakh 2

Der Trekking Klassiker Ladakh's , Marka Valley Trek

Mountainbike Downhill Abfahrt vom höchst befahrbaren Pass der Welt, dem Kardung La ( Höhe - 5602m, Länge - ca.40 km, ca.2h !)

Jeep Safari zu den Hochgebirgsseen Tso Mo Riri (4595 m) und Tso Kar (4530m)

Fotoworkshop für Beginner und Fortgeschrittene

Termin : 26.Juni 2010 - 17.Juli 2010 (22 Tage)

 

1.Tag

Flug von Deutschland nach Delhi / Indien.

 

2.Tag

Am frühen Morgen Flug nach Leh (3500 m), wohl einer der schönsten Inlandsflüge weltweit, mit Blick bis zum K2 in Pakistan !
In Leh beziehen wir unser Guesthouse mit Blick auf die vergletscherte Ladakh Bergkette sowie den ehemaligen Königspalast von Leh, akklimatisieren und erholen stehen heute und die weiteren 3 Tage im Vordergrund. (-/M/A)

 

3.Tag

Erste Begegnung mit Leh, dem bunten Markt und den liebenswerten Einwohnern Ladakhs. Am Nachmittag steigen wir zur 3700 m hoch gelegenen Shanti Stupa auf von der wir einen phantastischen Blick auf Leh und das Industal haben. (F/M/A)

 

4.Tag

Mit dem Bus fahren wir von Leh nach Shey der ehemaligen Hauptstadt Ladakhs wo wir uns das Kloster ansehen. Danach gemütlicher, etwa einstündiger Spaziergang nach Thiksey, dort werden wir anschließend in unserem Guestthouse Quartier beziehen. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung und kann zur individuellen Besichtigung der Klosteranlage und des Dorfes von Thiksey genutzt werden. (F/M/A)


5.Tag

Noch vor Sonnenaufgang begeben wir uns auf das Dach des Klosterkomplexes. Hier beobachten wir wie in alter Tradition zwei Mönche Muscheln und Ihre Messinghörner blasen um den neuen Tag über dem Industal anzukündigen. Anschließend begleiten wir Sie zur morgendlichen Gebetszeremonie ( Puja ), ein Erlebnis ganz besonderer Art. Dutzende Mönche rezitieren Ihre Gebete und in den Pausen schleppen kleine Novizen riesige Kannen Buttertee herbei. Gegen Mittag fahren wir mit dem Bus nach Hemis. Hier wohnen wir bei einer ladakhischen Familie mit der ich seit vielen Jahren sehr eng befreundet bin. Anschließend bereiten wir gemeinsam mit unseren Gastgebern das Abendessen vor.
Wer möchte kann diese Nacht, den grandiosen Sternenhimmel des Himalajas über sich, unter freiem Himmel verbringen. (F/M/A)


6.Tag

Nach dem Frühstück wandern wir zu der Einsiedelei Gotzang, die auf über 4000m Höhe, abgeschieden in einem Seitental liegt. Gegen Mittag fahren wir mit dem Bus von Hemis zurück nach Leh wo wir am Nachmittag die letzten Vorbereitungen für den Morgen beginnenden Trek treffen. (F/M/A)

7.Tag bis 14. Tag    

Beginn des Markha Valley Treks.

Tag  01 Leh YURUTSE ( 4200 m )
Tag  02 YURUTSE SKIU Ganda La Pass - 4870 m ( 3420 m )
Tag  03 SKIU MARKHA ( 3650 m )
Tag  04 MARKHA TAHUNGTSE ( 4100 m )
Tag  05 TAHUNGTSE NIMALING ( 4878 m )
Tag  06 NIMALING - RUHETAG optional ( 4878 m )
Tag  07 NIMALING SHANGSUMDO Kongmaru La - Pass 5274m ( 3973 m )
Tag 08 SHANGSUMDO MARTSELANG - LEH ( 3600 m )

(1.Trekking Tag) Leh – Spituk – Yurutse (3500 m – 3400 m – 4120 m, 5 Stunden)

Nach dem Frühstück verlassen wir Leh und erreichen nach ca. einer Stunde Fahrt Zinchen, den Ausgangspunkt für unsere Trekkingtour. Hier werden wir von unserer Begleitmannschaft begrüßt, verteilen das Gepäck und die Verpflegung auf die Lasttiere und beginnen unseren Trek. Am Anfang des Hemis – National Parks steht ein Chörten (Buddhistisches Monument) mit Gebetsfahnen. Von hier aus eröffnen sich uns beeindruckende Blicke zurück in das Industal. Der von uns gewählte Weg ist etwas länger als die von anderen Gruppen oft begangene Normalroute, dafür ersparen wir uns gleich am ersten Tag den Stok –La, einen Pass mit fast 5000m. Im kleinen Dorf Yurutse ( 3 Häuser ) oder im nahe gelegenen Base Camp des Ganda - La Passes schlagen wir unser erstes Lager auf. (Übernachtung)


(2.Trekking Tag) Yurutse - Skiu (3180 m , 7 Stunden)

Wir beginnen früh den Anstieg zu dem 4870 m hohen Ganda La – Pass, welchen wir, schnell an Höhe gewinnend , nach einigen Serpentinen ca.2,5 Stunden später erreichen.
Hier Pause mit großartiger Fernsicht auf die Gipfel der Stok – und Zanskar Bergkette bis hin zum Karakorum und nach Tibet. Wer möchte, kann den 5050 m hohen Gratgipfel Ganda Ri, direkt über dem Ganda - La Pass besteigen. Anschließend langer Abstieg zum Dorf Shingo (4150m), das mit seinen grünen Gerstenfeldern einen reizvollen Kontrast zur herben Hochgebirgslandschaft am Ganda La bildet. ( hier Lunch )
Nach einigen Flußdurchquerungen erreichen wir später das Markha Tal. Am Ortsausgang der kleinen Ortschaft Skiu stehen bereits unsere Zelte. (Übernachtung)


(3.Trekking Tag) Skiu – Markha (3600 m , ca.6-7 Sunden)

Die heutige Etappe ist weniger anstrengend, dafür aber sehr abwechslungsreich und gilt als eine der schönsten des Markha Valley Treks. Flussaufwärts gehen wir durch das von vielen Wiesen und Bäumen geprägte Hochtal. Immer höher steigend ergeben sich wunderschöne Blicke zurück in das Tal sowie später auf den 6400 m hohen Kang Yatze direkt vor uns. Nach passieren der kleinen Ortschaft Chalak ( Lunch ) wird der Fluss noch zweimal überquert bevor wir das Dorf Markha erreichen. Hier, nahe am Fluss stehen unsere Zelte. Markha gilt mit seinen fast 20 Häusern, einer Schule und einer kleinen Gompa als größtes Dorf im Tal und ist sehr sehenswert. (Übernachtung)


(4.Trekking Tag ) Markha – Tahungtse (4000 m, 7 Sunden)

Zu Beginn ist der Weg im Flussbett des Markha Flusses etwas mühsam. Später passiert man das Dorf Umlung mit seiner kleinen Gompa. Danach wird schließlich das Dorf Hankar erreicht. Nach Hankar verlassen wir das Markha Tal und begeben uns in nord - östliche Richtung, einem gut sichtbaren Weg folgend. Nachdem wir über eine Brücke auf die rechte Flusseite gewechselt sind erreichen wir das „Sommerdorf“ TAHUNGTSE. (Übernachtung)


(5.Trekking Tag) Tahungtse - Nimaling ( 4878 m , 4 Stunden )

Die erste angenehm, kurze Etappe unseres Treks erwartet uns heute. Der Weg führt leicht ansteigend durch die wunderschöne hochalpine Steppenlandschaft des Nimaling Hochplateaus. Hier werden wir bestimmt Murmeltiere und den mächtigen Himalaya Golden Eagle zu sehen bekommen. Nach etwa 4 Stunden ist dieser Platz auf ca.4900 m erreicht. Der imposante Kang Yatze ( 6400 m ) mit seinen gewaltigen vergletscherten Bergflanken bestimmt nun eindeutig die Szenerie. Nimaling, was zu Deutsch soviel wie „Sonnenplatz „ heißt dient uns zum entspannen, erholen und regenerieren. (Übernachtung)

(6. Tag - eventuell Ruhetag im Camp - nur Notfall )


(7.Trekking Tag ) Nimaling – Chuskirmo (3973 m, 6 Stunden ) s. Video Clip

Nach der Überquerung des Markha - Flusses geht es in einem knapp zweistündigen Anstieg, der zum Schluss etwas steil wird, auf den mit 5274 m höchsten Pass unseres Treks, den Kongmaru – La. An Höhe gewinnend werden am Horizont unzählige Gebirgsketten sichtbar. In nördlicher Richtung liegen die Berge des Karakorum und Tibet , im Süden dominiert über Nimaling der uns bekannte Kang Yatze. Steinhügel und Gebetsfahnen markieren die Passhöhe. Hier haben wir ausreichend Zeit die faszinierende Aussticht zu genießen und zu fotografieren. Anschließend beginnen wir mit dem Abstieg in das Martselang Tal. Der Weg nach Chukirmo führt durch eine sehr enge, bizarre Schlucht, in der wir öfters die Flussseite wechseln müssen. Hier sind die Farben des Gesteines und dessen Beschaffenheit aber auch die Pflanzenvielfalt eine ganz andere als die der vergangenen Tage.(Übernachtung)


(8.Trekking Tag) Chuskirmo - Leh (4350 m, 6 Stunden)

Von unserem Camp in Chuskirmo wandern wir talauswärts nach Martselang. Hier warten unsere Jeeps und wir fahren zurück nach Leh.

15.Tag

Dieser Tag dient zur Erholung und steht Ihnen zur freien Verfügung. Anrufen, Internet, Wäsche waschen, einkaufen oder einfach nur im Garten unseres Quartieres bei einem Tee das erlebte in Ruhe verarbeiten, ganz wie Sie möchten…….!


16/17/18.Tag

Bestens aklimatisiert können wir die spektakuläre Fahrt (von Leh 215 km, ca.7 h) mit dem Taxi / Jeep zum Hochgebirgssee Tso Moriri 4595 m so richtig genießen. Die Gegend um den Tso Moriri See, welcher eingebettet im Rupshu Tal umgeben von bis zu 6000 m hohen Bergketten liegt, ist Heimat der Changpas. Nomaden tibetischer Abstammung die hier im Sommer vor allem Ihre Yaks, Schafe, Ziegen und Pferde weiden lassen. Am Westufer des Sees steht in der kleinen Ortschaft Korzok ein über 400 Jahre altes buddhistisches Kloster. Hier schlagen wir auch unsere Zelte auf. Das gesamte Gebiet um den See, welches unter Naturschutz steht, bietet Lebensraum für über 30 Vogelarten des indischen Himalayas, von denen viele vom Aussterben bedroht sind. Den über 2200 ha großen Salzsee Tso Kar erreichen wir nach ca. 4 Stunden Fahrt durch bizarre hochalpine Steppenlandschaft. Hier wird heute noch von den Einheimischen Salz abgebaut. Aufgrund der geographischen Lage können hier extreme Temperaturschwankungen auftreten. Selbst im Sommer sind nachts Bodenfrost und tagsüber weit über 30 ° C keine Seltenheit. Auf dem Rückweg nach Leh (155 km, ca.5 Stunden ), welcher über den aussichtsreichen Thanglang La (Pass) führt, passieren wir bei Chhumathang noch einige schwefelhaltige " Hot Springs " heiße Quellen.


19.Tag

Ein weiteres, besonderes Ereignis steht heute auf dem Programm. Gegen 11 Uhr fahren wir mit einem Jeep zum höchst befahrbaren Pass der Welt, dem Khardung La. Schon während der Fahrt hinauf haben wir oft Gelegenheit die phantastische Aussicht zu bewundern. Am höchsten Punkt, auf 5602 m angelangt können wir mit etwas Glück Flugzeuge deutlich unter uns fliegen sehen, ein wahrlich nicht alltäglicher Anblick! Später fahren wir auf bequemen Mountainbikes ca. 2 Stunden lang, über 40 km bergab in das Industal nach Leh, welches über 2000 m unterhalb unserer Ausgangshöhe liegt ! An diesen Tag können die aus- geliehenen Fahrräder noch bis zum Abend weiter individuell von Ihnen genutzt werden. Selbstverständlich werden Ihnen, Helm, Flickzeug, Pumpe & Schloß etc. zur Verfügung gestellt.
(F/-/-)

 

20.Tag

Flug von Leh nach Delhi

 

21.Tag

Rückflug von Delhi nach Deutschland

Je nach Zeitpunkt des Rückfluges besuchen wir den Swaminarayan Akshardham Tempel in Delhi. Eine unvergleichlich, schöne Tempelanlage, " mein " persönlicher Geheimtipp für Sie. Hier entstand in weniger als 5 Jahren auf einer über 40 ha großen Fläche eine einzigartige Kombination von indischer Kunst, Spiritualität ,Weisheit sowie ethischen Werten. Erleben Sie eine Pilgerreise zu einem der heiligen Zentren Indiens des 21.Jahrhunderts.(F/M/A) www.akshardham.com

 

Anmerkung zum Trek:

Obwohl der Markha Valley Trek mittlerweile als Klassiker unter den Treks in Ladakh gilt und dementsprechend oft begangen wird sollte er mit seinen vielen Pässen und einer maximalen Höhe von immerhin 5274 m keinesfalls unterschätzt werden. Dazu kommt das es im Sommer im Markha Valley tagsüber recht heiß werden kann was den Körper bei Gehzeiten von bis zu 7 – 8 Stunden noch mehr herausfordert. Sie müssen aber keine Trekkingerfahrung oder sonstige Rekorde aufweisen um an diesem Trek teilnehmen zu können. Eine gute körperliche Fitness, Teamgeist und ein gewisses Maß an Flexibilität ist aber unter diesen Bedingungen im Himalaja unbedingt erforderlich!

Eine touristische Infrastruktur, wie wir sie gewohnt sind, ist mit Ausnahme von Leh nur bedingt vorhanden. Es wird ein gewisses Maß and Flexibilität und Kompromissbereitschaft vorausgesetzt. Dafür erwartet Sie eine unvergleichliche, faszinierende Landschaft mit bemerkenswert aufgeschlossenen und gastfreundlichen Menschen. Die ladakhische / indische Küche ist fleischlos, abwechslungsreich und schmackhaft.
Ladakh gilt als ausgesprochen sichere Region.


 

Leistungen:

  • Linienflug : Frankfurt - Delhi- Frankfurt (andere Verbindungen gegen Aufpreis möglich)
    Inlandsflüge Delhi - Leh - Delhi
    Alle Flughafentransfers und Steuern
  • alle Mahlzeiten wie erwähnt
  • Transporte mit Taxi, Jeep oder Bus in Ladakh
  • Unterbringung je nach Verfügbarkeit in Hotel’s oder landestypischen Pensionen / Gasthäusern
    im DZ, Vollpension
  • alle Eintrittsgebühren in Ladakh
  • Tour zu den Seen Tso Moriri & Tso Kar : Taxi / Jeep, Permitt, Zelte, Matratzen, Verpflegung
  • Während des Treks:
  • Englisch sprechender Guide, Koch, Helfer, Pferdeführer & Transportpferde
  • Aufenthalts – Gemeinschaftszelt, Zelte, Matratzen, Toilettenzelt
  • National Park - sowie Campinggebühren
  • Reiseleitung Thomas Böhm
  • Mindestteilnehmerzahl: 3
  • Höchstteilnehmerzahl: 8
  • Preis: 3 - 5 Teilnehmer : 2640 Euro
  • Preis: 6 - 8 Teilnehmer : 2590 Euro

    Nicht im Reisepreis enthalten:
  • Visagebühren
  • alkoholische Getränke, Snacks
  • Auslandskrankenversicherung (Voraussetzung für die Teilnahme)
  • persönliche Ausgaben

 

 

Wichtige Informationen, bitte unbedingt vor Buchung sorfältig durchlesen und bei Reisebeginn ausgedruckt und unterschrieben mitbringen.

 

Das Bergsteigen,

ist stets mit Restrisiken verbunden, die jenseits unserer Kontrolle liegen und die auch mit moderner Technik und Know-how nicht ausgeschlossen werden können. Diese Risiken müssen Sie mit mir / uns teilen. Ich / Wir möchten dies an einigen Beispielen verdeutlichen: Bereits nach alpinistischen Maßstäben technisch einfache Wanderungen können mitunter durch ein so steiles Gelände führen, dass ein unkontrolliertes Stolpern an der falschen Stelle fatale Absturzfolgen haben kann. Der Begriff der "Trittsicherheit" ist deshalb keine inhaltsleere Floskel, sondern beschreibt ganz konkret ein latentes Risikopotenzial.

Unvorhersehbare Gefahren,

Lawinen, Steinschlag, Wetterstürze, Wechtenbrüche und Gewitter sind zwar keine unbekannten Alpingefahren. Im konkreten Einzelfall können sie aber möglicherweise völlig unvorhersehbar auftreten. Diese Naturgewalten entziehen sich einer vollständigen Erfassbarkeit und vor allem Vorhersehbarkeit durch den Menschen. Ein besonderer Bereich sind die Alpingefahren, denen man sich teilweise und in eingeschränktem Umfang zwangsläufig aussetzen muss, wenn man gewisse alpine Erlebnisse erfahren möchte.

Änderungen oder Abweichungen,

des Programms während der Tour sind aufgrund der Art einer Trekking-, Erlebnis- oder Abenteuerreise jederzeit möglich, da aufgrund von Straßenverhältnissen, Wettereinbrüchen, behördlicher Willkür oder Schwierigkeiten mit örtlichen Transportmitteln der angegebene Reiseverlauf nicht immer garantiert werden kann. Die Tourenausschreibung stellt insofern auch nur den geplanten Reiseverlauf dar, ohne den genauen Ablauf im Detail zu garantieren. Den Anordnungen der Touren Führer ist unbedingt Folge zu leisten. Falls Sie eine Bergtour oder ein Trekking vorzeitig beenden bzw. beenden wollen / müssen, gehen die dadurch entstehenden Mehrkosten zu Ihren Lasten.

Erhöhtes Risiko im Gebirge,

alle Reisen werden von mir / uns vorher vor Ort sehr gewissenhaft vorbereitet. Wir/ Ich können aber keine Garantie für Gipfel- oder subjektiv vorgestellte Reiseerfolge geben. Vielen der von uns/mir angebotenen Reisen und Kursen haftet ein Hauch von Abenteuer, Risiko und Ungewissheit an. Dies macht nicht zuletzt ihren besonderen Reiz aus. Daran sollten Sie aber vor der Buchung denken und mit diesem Bewusstsein teilnehmen. Wir/Ich sind sicher, dass Sie dann die gebuchte Reise in bester Erinnerung behalten. Bei Führungen, Trekkings, Mountainbike-Touren und Expeditionen ist zu beachten, dass gerade im Bergsport ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko besteht (Absturzgefahr, Lawinen, Steinschlag, Spaltensturz, Höhenkrankheit, Kälteschäden etc.), das auch durch umsichtige und fürsorgliche Betreuung des Tour Guides nicht vollkommen reduziert und ausgeschlossen werden kann. Auch ist zu beachten, dass im Gebirge, vor allem in abgelegenen Regionen, aufgrund technischer oder logistischer Schwierigkeiten nur in sehr eingeschränktem Umfang Rettungs- und/oder medizinische Behandlungsmöglichkeiten gegeben sein können, sodass auch kleinere Verletzungen oder Zwischenfälle schwerwiegende Folgen haben können. Hier wird von jedem Teilnehmer ein erhebliches Maß an Eigenverantwortung und Umsichtigkeit, eine angemessene eigene Tourenvorbereitung, aber auch ein erhöhtes Maß an Risikobereitschaft vorausgesetzt. Es wird dem Kunden deshalb dringend empfohlen, sich intensiv (z. B. durch Studium der einschlägigen alpinen Fachliteratur) mit den Anforderungen und Risiken auseinanderzusetzen, die mit dem von ihm gebuchten Programm verbunden sein können. Bei sämtlichen Reisen im Himalaya Raum erfolgt die Teilnahme im Hinblick auf den bergsteigerischen Teil der Reiseveranstaltung auf der Basis als selbstständiger Bergsteiger.

Je nach Tourenziel (z. B. bei Expeditionen und Trekkingtouren) kann dabei die eigentliche Bergbesteigung entsprechend der jeweiligen Reiseausschreibung nicht Bestandteil der vertraglich vereinbarten Reiseleistung sein. Die Touren führen auch häufig in abgelegene und wenig erschlossene, zum Teil ausgesprochen wilde Regionen mit entsprechend unterentwickelter Infrastruktur und gelegentlich auch schwierigen Wetterbedingungen. In diesen Gebieten müssen aber lokale Transportmittel wie z. B. Flugzeuge, Busse, Fähren und/oder sonstige Fahrzeuge benutzt werden, die im Einzelfall nicht europäischen Sicherheitsmaßstäben entsprechen, für die es aber keine Alternativen gibt. Dadurch können sich teilweise erhebliche Transportrisiken ergeben, auf die der Veranstalter keinen Einfluss hat. Auch insoweit muss deshalb der Reiseteilnehmer eine entsprechende Risikobereitschaft mitbringen.


Sollten Sie weiteren Fragen z.B. zum Gefahren- und Risikopotenzial einer Tour haben, so bitten wir Sie, sich vor Abschluss der Reise mit Thomas Böhm unter E - Mail: himalaya_trekking@yahoo.com in Verbindung zu setzen.

 

nach oben




video clip 7.Tag

Stock photography by Thomas+Boehm at Alamy