Ladakh ist etwa so groß wie Hessen und Bayern zusammen und bildete mit
seiner Hauptstadt Leh, welches auf einer Höhe von über 3500m liegt, bis in
das letzte Jahrhundert hinein einen bedeutenden Schnittpunkt für die großen
Handels - Karawanenwege Asiens.
In dieser vom restlichen Teil Indiens stark abweichenden Provinz
(Bundesstaat Jammu & Kaschmir) stehen viele bedeutende Klosteranlagen der
buddhistischen Rot- und Gelbmützensekten. Hemis, Thiksey, Shey, Lamayuru
oder das unter Denkmalschutz stehende Alchi (UNESCO Weltkulturerbe) um nur einige zu
nennen. In den meisten finden während der Sommer- und Wintermonate
farbenfrohe Klostefestivals statt. Dann kommen die Ladakhis in Ihren
traditionellen Gewändern und die Frauen tragen Ihren mit vielen Türkisen
besetzten Kopfschmuck(Perak).Die Tänzer tragen ausdrucksstarke bunte
Holzmasken und bewegen sich begleitet von mystischen Gesängen und dem tiefen
Dröhnen der langen Hörner und großen Trommeln.
Die am Anfang uns etwas Probleme bereitende Hoehe macht eine langsame
Aklimatisationsphsase erforderlich.So beginnen wir die ersten Tage mit
leichten Tagesausflügen zu Sehenswuerdigkeiten der Region.
Anschliessend beginnen wir den Markha Valley Trek, zweifellos ein Höhepunkt
der Reise. Von seinen zwei über 5000 m hohen Pässen sehen wir im Westen das
Karakorum und können bei guter Fernsicht bis in das tibetische Hochplateau
blicken. Hier begegnen wir den Bewohnern der Bergdörfer und zelten auf
schön gelegenen Lagerplätzen. Während der gesamten Tour tragen Sie tagsüber
nur das für Sie Notwendigste, sodass Sie diesen Trek so richtig geniessen
können.
Die Luft ist klar und lässt den Himmel in tiefen Blau erleuchten. Grüne,
fruchtbare Oasen stehen inmitten bizarrer trockener Felsl – und
Gebirgslandschaften, deren schneebedeckte Gipfel uns oft zum greifen nah
erscheinen. Die Besteigung des
Mt. Stok Kangri (6135m - Tour 3) bietet Ihnen die seltene Gelegenheit einen
relativ einfachen, und mit 360° Rundumsicht auch einen der
aussichtsreichsten Sechstausender im ind. Himalaya zu besteigen.
Ein weiterer, fester Bestandteil einer jeden Ladakh - Reise die Übernachtung
bei einer mit mir seit vielen Jahren sehr eng befreundeten ladakhischen
Familie. Ebenso unvergesslich wird sicherlich die Mountain Bike " Down -
Hill "Abfahrt vom höchst-befahrbaren Strassen Pass der Welt Kardung La. Von weit über 5000 m
Höhe geht es in ueber 2 Stunden 40 Kilometer hinunter nach Leh im Industal.
Ladakh hat aber auch im Winter seine Reize.In dieser eher ruhigen,
beschaulichen Zeit scheinen die Uhren ueberall etwas langsamer zu gehen. Die Winter-Trekking Tour
(video-clip) auf dem zugefrorenen Zanskar Fluß, von den Einheimischen Chadar
genannt, bietet dann die seltene Gelegenheit die faszinierende Landschaft
des Himalaya und dessen Bewohner besonders intensiv kennenzulernen. Ein
weltweit einmaliges,ganz spezielles Erlebnis mit stark begrenzter
Teilnehmerzahl (max.4 Personen ! – siehe Winter - Trek ). Ein Bericht
darüber wurde im Outdoor Magazin " 4 Seasons " von Globetrotter Ausrüstung
aus Hamburg in Ausgabe 04 / 2008 veröffentlicht.
Alle Touren: Organisation und Leitung - Thomas Böhm
Profitieren Sie von meinen in über 10 Jahren und auf vielen Trekking -
Touren und Bergbesteigungen gesammelten Erfahrungen in Ladakh, den sehr
guten Kontakten vor Ort, sowie von der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit
der renomierten Trekkingagentur Shanti Tours & Travel aus Leh.
Die Gruppengröße von max. 8 Personen garantiert sanften Tourismus und lässt
Sie die Begegnungen mit Land und Leuten authentisch, hautnah und intensiv
erleben ! Gerne versuche ich auch Ihre individuellen Wünsche und Interessen
soweit umsetzbar mit zu berücksichtigen.
Eine touristische Infrastruktur, wie wir sie von Deutschland aus gewohnt
sind, ist mit Ausnahme von Leh nicht überall vorhanden. Daher wird von allen
Teilnehmern ein gewisses Maß an Flexibilität und Kompromissbereitschaft
vorausgesetzt. Dafür erwartet Sie eine unvergleichliche, faszinierende
Hochgebirgslandschaft und bemerkenswert aufgeschlossene, gastfreundliche und
vom Buddhismus liebenswert geprägte Menschen.