Juli 09: Alle Teilnehmer der Tour "Ladakh 3" erreichten bei hervorragenden Verhältnissen den Gipfel des Mt.Stok Kangri 6135 m !
Ladakh, im äußersten Norden Indiens gelegen ist seit 1974 für den Touristen zugänglich. Nicht
selten entsteht der Eindruck vieles sei hier tibetischer als in Tibet selbst. Im Gegensatz zu Tibet konnten die Einwohner Ladakhs Ihre buddhistische Religion und Lebensform immer frei ausüben
und so blieb diese bis heute in Ihrer ursprünglichen Art weitestgehend erhalten.
Ladakh ist etwa so groß wie Hessen und Bayern zusammen und bildete mit seiner Hauptstadt Leh, welches auf einer Höhe von über 3500m liegt, bis in das letzte Jahrhundert
hinein einen bedeutenden Schnittpunkt für die großen Karawanewege Asiens. (Indien - Tibet - China)
In dieser vom restlichen Teil Indiens stark abweichenden Provinz (Bundesstaat Jammu & Kaschmir) stehen viele bedeutende Klosteranlagen der buddhistischen Rot- und Gelbmützensekten.
Hemis, Thikse, Shey, Lamayuru oder das unter Denkmalschutz stehende Alchi
(UNESCO Weltkulturerbe)
um nur einige zu nennen. In den meisten finden während der Sommer- und Wintermonate farbenfrohe Festivals statt. Dann kommen die Ladakhis in Ihren traditionellen Gewändern und die Frauen
tragen Ihren mit vielen Türkisen besetzten Kopfschmuck. Tänzer tragen ausdrucksstarke bunte Holzmasken und bewegen sich begleitet von mystischen Gesängen und dem tiefen Dröhnen
der langen Hörner und großen Trommeln.
Leichte Tagesausflüge mit moderaten Gehzeiten bringen uns oft in Höhen von bis zu 3700 m.
Nach guter Akklimatisation beginnen wir den
Markha Valley Trek,
zweifellos ein Höhepunkt der Reise. Von seinen zwei über 5000
m hohen Pässen sehen wir im Westen das Karakorum und können bis in das tibetische Hochplateau
hinein blicken. Sie begegnen den Bewohnern der Bergdörfer und
zelten auf schön gelegenen Lagerplätzen.
Die Luft ist klar und lässt den Himmel in tiefen Blau erleuchten.
Grüne, fruchtbare Oasen stehen inmitten bizarrer trockener Felslandschaften,
deren schneebedeckte Gipfel uns zum greifen nah erscheinen. Die Übernachtung bei einer mit mir seit vielen
Jahren befreundeten ladakhischen Familie wird ein weiteres, unvergessliches Erlebnis für Sie werden.
Die
Besteigung des Mt. Stok Kangri (6135m) bietet Ihnen die seltene Gelegenheit einen relativ einfachen und mit 360° Rundumsicht auch einen der aussichtsreichen Sechstausender im ind. Himalaya zu besteigen. Von hier aus reicht der Blick bei guter Sicht bis zum K2 in Pakistan!
Ein weiteres, besonderes Erlebnis dürfte für viele die
Mountain Bike " Down - Hill "Abfahrt vom höchst-befahrbaren Pass der Welt
(Kardung La) werden. Von weit über 5000 m Höhe geht es in knapp 2 Stunden ca. 40 km hinunter nach Leh im Industal.
Das Winter-Trekking (video-clip)auf dem zugefrorenen Zanskar Fluß, von den Einheimischen auch Chadar genannt, bietet die einmalige Gelegenheit die faszinierende Landschaft des Himalaya und dessen Bewohner im Winter kennenzulernen. Ein weltweit einmaliges, besonderes Abenteuer mit teilweise Expeditions - Charakter und begrenzter Teilnehmerzahl (s.Winter - Trek ).
Ein Bericht darüber wurde im Outdoor Magazin " 4 Seasons " von Globetrotter Ausrüstung aus Hamburg in Ausgabe 04 / 2008 veröffentlicht.
Link zum Beitrag " Chadar - Winter Trekking " im 4 Seasons Magazin
Alle Touren: Organisation und Leitung - Thomas Böhm
Profitieren Sie von meinen in über 10 Jahren und auf vielen Trekking -Touren und Bergbesteigungen gesammelten Erfahrungen in Ladakh , den guten Kontakten vor Ort, sowie von der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit der kompetenten Trekkingagentur Shanti Tours & Travel aus Leh.
Die Gruppengröße von
max. 8 Personen garantiert sanften Tourismus und lässt Sie die Begegnungen mit Land und Leuten authentisch, nah und intensiv erleben!
Gerne versuche ich Ihre individuellen Wünsche und Interessen mit zu berücksichtigen.
Eine touristische Infrastruktur, wie wir sie gewohnt sind, ist mit Ausnahme von Leh nicht überall vorhanden.
Daher wird von allen Teilnehmern ein gewisses Maß an Flexibilität und Kompromissbereitschaft vorausgesetzt. Dafür erwartet Sie eine unvergleichliche, faszinierende Hochgebirgslandschaft und
bemerkenswert aufgeschlossene, gastfreundliche vom Buddhismus geprägte Menschen.